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Dolcino Jacquard Tragetuch Falkland 4.6m x 0.7m

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Dolcino Jacquard Tragetuch Falkland 4.6m x 0.7m
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Lieferzeit: 1-2 Tage
Art.Nr.: D46FALKLAND
CHF 139.00
inkl. 8 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Trageanleitung


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  • Kunden-Tipp

Produktbeschreibung

Material

100 % Baumwolle kbA (kontrolliert biologischer Anbau), garngefärbt.
Die Garne werden durch einen iVN zertifizierten Betrieb (Internationaler Verband für Naturtextilwirtschaft) umweltschonend und garantiert schadstoffrei gefärbt.
Die naturbelassenen Garne werden vor dem Weben gefärbt. So werden die Farben gut und dauerhaft fixiert. Die Rohgarne werden nicht chemisch vor- oder nachbehandelt und sind dadurch schadstofffrei. Die Farben sind absolut schwermetallfrei, schweiss- und speichelecht und völlig ungiftig für die Haut.

Lesen Sie den Prüfbericht, des Eco Institutes, von unserem Tragetuch Bali.

Herstellungsort

Dolcino Tragetücher werden unter Einhaltung hoher ökologischer und sozialer Standards komplett in Deutschland und in der Schweiz produziert und designed.

Verarbeitung

Jaqcard ist eine sehr aufwendige Webart, welche fast beliebige Muster ermöglicht. das Muster ist jeweils auf beiden Seiten in umgekehrter Farbfolge sichtbar. In Griff und Schiebefestigkeit dem Kreuzköper sehr ähnlich, aber weicher und diagonal deutlich elastischer. Jacquard ist für Babytragetücher ideal. Es hat die guten Eigenschaften von Kreuzköper, ist aber deutlich luftiger, was besonders im Sommer günstig ist.

Durch die doppelt gesäumte Webkante sind unsere Tücher sicher und bequem und selbst bei langem Gebrauch formstabil. Zudem sind die Kanten in verschiedenen Farben gekennzeichnet, dies erleichtert das Nachziehen der Stoffbahnen.

Waschanleitung

Wir empfehlen das Tragetuch bei 40° zu waschen. Um es vor dem Einlaufen zu schützen, sollten Sie Ihr Tuch nicht in den Trockner geben. Durch diese Pflegehinweise erhalten Sie die gute diagonale Dehnbarkeit. Bei starker Verschmutzung können Sie Ihr Tuch auch ab und zu bei 60° waschen.

Die Breite beträgt bei allen Tüchern 70cm. Die Tücher sind nicht vorgewaschen. Die Masse sind so berechnet, dass das Tuch nach dem ersten Waschen seine definitive Grösse erhält.

Welche Tuchgrösse passt am besten?

Dolcino bietet mit 4.60 Meter (langes Tuch) und 5.40 Meter (extra langes Tuch) die zwei gängigsten Längen von Tragetüchern an.

Das lange Tuch (4,60 x 0,70 m)  
Wenn Sie bis ca. 1,75 m gross bzw. 70 kg schwer sind, können Sie mit diesem Tuch alle gängigen Varianten (die wir in unserer Trageanleitung beschreiben) binden. Auch wenn Sie über 1,75m gross oder 70 kg schwer sind, können Sie alle anderen Varianten - ausser der doppelten X-Trage und der Wickel X-Trage - binden.

Das extra langeTuch (5,40 x 0,70 m)
Das extra lange Tuch eignet sich gut für sehr grosse oder korpulente Leute und ist für alle gängigen Tragevarianten geeignet.
Bitte achten Sie darauf, dass das Tuch der Person optimal passt, die am meisten trägt.
Wenn z.B. ein Frau unter 1,75 m gross oder 70 kg schwer ist, ihr Partner aber viel grösser oder schwerer, muss nicht zwangsläufig ein Maxi-Tuch her, denn die Frau hätte dann immer viel Stoff über. Nur wenn der Partner wirklich viel "mitträgt", lohnt sich das extra lange-Tuch. Ansonsten empfehlen wir das lange Tuch (ca. 4,60 m). Selbst damit kann ein grosser Mann (z.B. 1,95 m / 95 kg) noch die einfache X-Trage oder sogar die einfache Rückentrage binden.

Wissenswertes

Tuch Capri

Körperkontakt und Nähe

Viele Untersuchungen zeigen, wie wichtig körperlicher Kontakt und Nähe zu den Eltern für die kindliche Entwicklung sind. In traditionellen Gesellschaften ist ein Säugling fast ununterbrochen in Körperkontakt mit ihm vertrauten Personen und wird zum Beispiel von den Eltern, Grosseltern, Geschwistern und Verwandten getragen; man hört kaum Babys weinen. Die Kinder sind überall dabei und beobachten aufmerksam das Geschehen. Von einer vertrauten Person im Tuch getragen, schlafen sie selbst bei lauter Umgebung. Selbstverständlich können wir unseren Alltag nicht gänzlich umgestalten und dieser Lebensweise anpassen. Doch wir können unsere Gewohnheiten kritisch prüfen und versuchen, den Bedürfnissen eines Kindes entgegen zu kommen. Tragen und ständiger Körperkontakt sind herausragende Merkmale der Säuglingsfürsorge traditioneller Kulturen – und auch bei uns machbar.

Das Baby verstehen

Viele junge Mütter in unserem Kulturkreis sind bei der Versorgung ihres ersten Kindes unsicher und wissen die Regungen und Signale ihres Babys manchmal nicht richtig einzuschätzen. Diese Unsicherheit hält sie nicht selten davon ab, eigenen Gefühlen zu trauen und ihrer Intuition nachzugeben. Wenn sie das Kind dagegen im Tragetuch umgebunden haben, fühlen Eltern die Bewegungen und die Körperspannung ihres Babys ganz unmittelbar und spüren, ob es müde oder aufmerksam ist. Durch die intensive Nähe können sie die Stimmungslage ihres Kleinen besser erfassen und feinfühliger auf ihr Baby reagieren.„Feinfühligkeit‘ ist ein Zauberwort in der Bindungsforschung. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind wird zunächst weitgehend vom Verhalten der Eltern bestimmt. Feinfühligkeit heisst, das Befinden eines Babys nicht nur früh wahrzunehmen, sondern auch seine Äusserungen richtig zu interpretieren, um prompt und angemessen zu reagieren. Eltern, die feinfühlig auf die Bedürfnisse und Signale ihres Babys eingehen, können so eine sichere Bindung aufbauen. Denn ihr Verhalten vermittelt dem Baby, dass es sich auf seine Eltern verlassen und sich in seiner kleinen Welt sicher fühlen kann. Die Eltern werden durch ein zufriedenes Baby belohnt und fühlen sich in ihrer neuen Rolle bestätigt.

Tragen ist praktisch

Ausserdem gewinnen Eltern, die ihr Baby tragen, neue Freiräume. Der Haushalt lässt sich mit einem getragenen Kind auch dann bewältigen, wenn sich die ersten Zähnchen anmelden und viel Nähe und Trost nötig sind oder wenn ein Kind sehr liebesbedürftig ist. Der Ein- und Ausstieg in einen Bus ist mit einem Tragetuch viel einfacher als mit einem Kinderwagen. Selbst im dichten Menschengewühl ist ein Fortkommen möglich, ohne sich verärgerten Blicken der „Nichtkinderwagenschieber“ aussetzen zu müssen – und Spaziergänge müssen nicht auf gut ausgebaute Wege beschränkt bleiben.

Tuch Stromboli

Anregung für alle Sinne

Sein Kind zu tragen bedeutet, dessen Sinne anzuregen. So eng an den Körper der Eltern geschmiegt, spürt es ihre Nähe und jede ihrer Bewegungen, kann ihren Herzschlag und ihre Stimme hören, kann sie riechen und ihr Mienenspiel beobachten. In der Nähe seiner Bezugsperson fühlt sich das Baby sicher und kann sich neugierig der Umwelt zuwenden, denn alles Unbekannte hat ja auch stets etwas Verunsicherndes. Die Mimik seiner Eltern hilft ihm, Situationen richtig einzuschätzen.

Anatomisch sinnvoll

Getragen zu werden, ist für Säuglinge keinesfalls ein rein passives Geschehen. Sie können sich aktiv beteiligen, wenn die Mutter das Baby im seitlichen Hüftsitz trägt. Hebt man ein Baby hoch, so zieht es meist von sich aus die Beinchen an und spreizt sie: eine Vorbereitungsreaktion für den Sitz auf der Hüfte – oder besser gesagt in der Taille. In dieser Spreiz-Anhock-Haltung kann es sich nun mit den Beinen anklammern und seinen Sitz stabilisieren, sobald es dazu in der Lage ist. Unerwartete, heftigere Bewegungen des Tragenden lassen Kinder sofort ihre Beinchen fester anpressen. Im seitlichen Hüftsitz nehmen die Beine eine anatomisch gesehen ideale Stellung ein. Wenn die Oberschenkel etwa 45 Grad gespreizt und in einer Hockstellung bis zum rechten Winkel oder etwas stärker angezogen sind (etwa 90 bis 110 Grad), fügt sich der Oberschenkelkopf mittig in die Hüftgelenkpfanne ein. Eine Beinhaltung, welche die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke fördert, da es die Durchblutung der zunächst noch knorpeligen Strukturen anregt. Auch beim Tragen vor dem Körper nimmt das Baby eine günstige Haltung ein, wenn das Tuch korrekt gebunden ist. Beim seitlichen Hüftsitz werden aber zusätzlich ständig leichte Bewegungsreize, bedingt durch die Körperbewegungen der Mutter und des Babys selbst, auf die Beine und somit auf die Gelenkstrukturen des Kindes übertragen. Das fördert die gesunde Entwicklung der Hüftgelenke.

Glückliche Kinder?

Babys wachsen auch dann glücklich heran, wenn sie keinen einzigen Tag in ihrem Leben in einem Tuch verbracht haben. „Kinderwagen-Eltern“ können genau so feinfühlig auf ihre Babys reagieren wie tragebegeisterte Eltern. Das Tragen kann nur positiv wirken, wenn beide Seiten dazu bereit sind und das enge Beisammensein geniessen können. Die Empfindsamkeit der Kleinen sollte nicht unterschätzt werden, sie spüren fast jede Regung und fühlen sehr schnell, wenn diese Nähe nicht wirklich gewünscht wird. Damit tun Mütter weder sich selbst einen Gefallen noch ihren Kindern. Für die Entwicklung eines Babys ist es wichtig, dass es genügend Körperkontakt, Nähe und Zuneigung erhält, egal auf welche Art und Weise. Was den einen Eltern durch das Tragen am Körper nebenbei gelingt während sie den Haushalt erledigen, können die anderen leisten, wenn sie ihr Baby immer wieder auf den Arm nehmen, ihm Streichel- und Schmusezeiten gönnen. Es gibt keinen Trage-Stundenplan für ein glückliches Baby. Jedes Kind ist eine Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen. Das eine Baby ist liebesbedürftiger als das andere und benötigt einfach viel mehr Zuwendung. Ausserdem entscheidet auch die „Tagesform“. Hier sind elterliches Einfühlungsvermögen und Beobachtungsgabe gefragt.

 

Tuch Jamaica

Nie mit Blick nach vorne tragen

Wenn Babys zum Körper der Eltern orientiert getragen werden, ist manchen Kindern die Sicht zu eingeschränkt und sie lehnen sich nach hinten und stemmen sogar ihre Ärmchen gegen die Brust des Tragenden. Einige Eltern setzen ihr Kind dann umgekehrt in das Tragetuch, das heisst mit dem Gesicht in die Laufrichtung. Die Haltung der Säuglinge ist so aber keinesfalls ideal. Die Stoffbahnen ziehen von vorn über die Schultern das Baby nach hinten und richten es so stärker auf. Zudem hängen die Beinchen herab, was ungünstig für die Entwicklung der Hüftgelenke ist, da so keine Spreiz-Anhock-Haltung möglich ist. Ausserdem sitzt das Kind nicht auf dem Windelpaket, sondern hängt im Schritt im Tragetuch. Dabei verlagert sich das Gewicht stärker auf die noch knorpeligen Strukturen des Beckens; Schamgegend oder Hoden werden stark belastet. Der Vorteil, dass sich die Babys im Tragetuch schon von klein auf selbstständig der Umwelt zu- oder abwenden und ihr Gesicht im Pulli der Mutter vergraben können, geht beim Tragen in „Fahrtrichtung“ verloren. Das Baby ist allen Reizen aus der Umwelt ausgesetzt und kann sich diesen kaum entziehen. Neugierige kleine Kinder, die mehr von der Umwelt sehen möchten, kann man besser im seitlichen Hüftsitz tragen oder auf den Rücken binden. Dabei soll das Kind so hoch sitzen, dass es über die Schulter des Tragenden hinweg die Umgebung beobachten kann. Eltern haben auch bei der Rückentrageweise ihr Baby genügend im Blick und das Kind kann die Mimik der Eltern immer noch verfolgen. Wenn es müde wird, kann es sich abwenden und an den Nacken der Eltern kuscheln – eine Haltung, in der es auch einschlafen kann. Bei bei den Trageweisen ist die Nähe zum Kind grösser, als wenn sich die Berührung auf den Rücken beschränkt. Dort haben Menschen bedeutend weniger Rezeptoren als in den meisten anderen Körperregionen. Ein zugewandtes Baby spürt also seine Eltern intensiver als ein abgewandtes.

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